Vortragsprogramm – Herbst 2021

 

 

Wir freuen uns sehr, Sie im Herbst 2021 wieder zu unserem Vortragsprogramm einladen zu dürfen!

 

Bitte beachten Sie aber die aufgrund der Corona-Pandemie geltenden Bedingungen: Eine Teilnahme ist derzeit nur nach bestätigter Anmeldung durch unsere Geschäftsstelle möglich (Tel.: 040/68 91 34 64, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Im Museum für Hamburgische Geschichte und im KörberForum gilt die 3G-Regelung (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete). Bitte beachten Sie ggf. Änderungen in den Zugangsregelungen und denken Sie an den entsprechenden Nachweis und eine medizinische Maske.

 

 

Bitte beachten Sie jeweils den Veranstaltungsort:

Das Museum für Hamburgische Geschichte ist im Holstenwall 24

Die Adresse des KörberForums lautet Kehrwieder 12

 

 

Mittwoch, 29. September 2021, 18 Uhr, Großer Hörsaal im Museum für Hamburgische Geschichte

In Zusammenarbeit mit dem Museum für Hamburgische Geschichte

Buchvorstellung Dr. Ortwin Pelc: William Lindley (1808-1900): Ingenieur und Stadtplaner. Eine Biografie

Am Mittwoch, den 29. September 2021, wird Dr. Ortwin Pelc, langjähriger ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator am Museum für Hamburgische Geschichte, sein neues Buch vorstellen, das als 26. Band in der Reihe "Hamburgische Lebensbilder" des Vereins für Hamburgische Geschichte erschienen ist.

William Lindley war nach dem großen Brand von 1842 maßgeblich am Wiederaufbau Hamburgs beteiligt. Er gehörte zu den mobilen „civil engineers“ aus England, die im beginnenden Industriezeitalter mit Erfindungsgeist und Weitsicht ihre Kenntnisse auf den europäischen Kontinent brachten und dort weiterentwickelten. Der Autor zeichnet in einem Vortrag den wechselvollen Lebensweg Lindleys von seiner Ausbildung in England und der ersten Begegnung mit Hamburg bis zum Bau der ersten norddeutschen Eisenbahn nach. Es folgen sodann die vielfältigen Projekte Lindleys für Hamburg bis 1860, sein Leben zwischen London und Hamburg und als Ausblick sein europaweites Engagement als Ingenieur und Stadtplaner, mit dem er die Lebensverhältnisse vieler Menschen in den wachsenden Städten nachhaltig verbesserte.

 

 

 

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 18 Uhr, Großer Hörsaal im Museum für Hamburgische Geschichte

In Zusammenarbeit mit dem Museum für Hamburgische Geschichte

Vortrag: Hans-Peter Strenge: Hanseatische Tradition seit der Reformation und demokratischer Aufbruch nach 1918 – 100 Jahre Hamburger Verfassung von 1921

Am 29. Dezember 1920 verabschiedete die Bürgerschaft die erste demokratische Verfassung Hamburgs.  Damit setzte sich nach einer 1918/19 bestehenden Doppelherrschaft von Arbeiter- und Soldatenrat sowie Senat und Bürgerschaft der Weg fort, den das Parlament im März 1919 mit dem „Gesetz über die vorläufige Staatsgewalt“ vorgegeben hatte. Wie einschneidend der demokratische Aufbruch am Beginn der Weimarer Republik gerade für Hamburg war, zeigt ein Vergleich mit der aristokratischen Verfassung von 1860. Aber auch die Gründe für die vorübergehende Räteherrschaft und die breite Bewegung hin zu einer „Konstituante“ werden im Vortrag behandelt. Es werden die „Big points“ der Verfassung dargestellt. Und schließlich wird es um die Aushöhlung der Verfassung nach der Bildung des NS-Koalitionssenats am 8. März 1933 gehen.

 

 

Mittwoch, 27. Oktober 2021, 18 Uhr, Großer Hörsaal im Museum für Hamburgische Geschichte

In Zusammenarbeit mit dem Museum für Hamburgische Geschichte

Vortrag: Dr. Judith Matzke (Dresden): Der Hamburger Kolonisationsverein und sein Siedlungsunternehmen Dona Francisca/Joinville in Brasilien – eine Erfolgsgeschichte mit Hindernissen

Das 19. Jahrhundert war das Zeitalter der europäischen Massenauswanderung. Über fünf Millionen Deutsche verließen ihre Heimat, um sich jenseits des Ozeans eine neue Perspektive aufzubauen. Auch wenn das Hauptwanderungsziel die USA waren, spielte auch Südamerika und insbesondere Brasilien eine wichtige Rolle für die deutsche Überseeauswanderung. Hamburg kam dabei eine doppelte Funktion zu: einerseits als wichtiger Überseehafen für die Migrierenden und andererseits in Form seines Kolonisationsvereins als Träger von eigenen Siedlungsunternehmen. Der Vortrag stellt das Hamburgische Engagement am Beispiel des 1851 gegründeten Ortes Dona Francisca in Brasilien vor, über den mit fast 100 privaten Briefen von Auswandernden eine einzigartige Überlieferung vorhanden ist, die intensive alltags- und kulturgeschichtlich Einblicke bietet.

 

 

Mittwoch, 10. November 2021, 18 Uhr, Großer Hörsaal im Museum für Hamburgische Geschichte

In Zusammenarbeit mit dem Museum für Hamburgische Geschichte

Vorstellung der Initiative „Dessauer Ufer“

Das Lagerhaus G am Dessauer Ufer, ein 24.000 qm großes Speichergebäude, wurde ab 1903 auf dem Kleinen Grasbrook errichtet. In den Jahren 1944/45 diente es als zunächst als Frauen- und dann als Männer-Außenlager des KZ Neuengamme. Kaum ein Ort im Stadtgebiet ist so geeignet, an das Ausmaß der NS-Zwangsarbeit im Hafen zu erinnern und damit eine Leerstelle in der Hamburger Erinnerungskultur zu füllen. Die Initiative Dessauer Ufer setzt sich seit 2017 für die Einrichtung eines Gedenk- und Lernortes sowie für unkommerzielle Räume für die angrenzenden Stadtteile dort ein. Sie forscht zur Geschichte des ehemaligen Außenlagers und seiner Vor- und Nachgeschichte und vermittelt das Wissen in Veranstaltungen und Rundgängen. Der Vortrag fasst die bisherigen Ergebnisse zusammen und berichtet aus der aktuellen Arbeit.

 

 

Mittwoch, 24. November 2021, 18 Uhr, Großer Hörsaal im Museum für Hamburgische Geschichte

In Zusammenarbeit mit dem Museum für Hamburgische Geschichte

Vorstellung der druckfrischen Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte: ZHG 107 (2021)

Die neue ZHG ist da! Präsentation der druckfrischen Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 107 (2021). Auch in diesem Herbst stellt der VHG den neuen Band seiner Zeitschrift in einer öffentlichen Veranstaltung vor. Die vier Aufsätze werden dabei in kurzen Statements von „ersten Leserinnen und Lesern“ (nicht von den Autorinnen und Autoren selbst) vorgestellt, und das Redaktionsteam wird Rede und Antwort stehen (Dirk Brietzke und Rainer Nicolaysen für den Aufsatzteil; Angela Graf und Franklin Kopitzsch für den umfangreichen Rezensionsteil). Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

Donnerstag, 9. Dezember 2021, 18 Uhr, KörberForum, Kehrwieder 12

In Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung und dem Staatsarchiv Hamburg

Vorstellung von Hamburger Landessiegern aus dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Der im zweijährigen Turnus stattfindende Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten animiert landesweit Schüler:innen zur Auseinandersetzung mit Geschichte in selbst entwickelten Projekten und fördert dabei immer wieder beeindruckende Ergebnisse zutage. In der Veranstaltung haben eine Reihe der prämierten Hamburger Schüler:innen Gelegenheit, ihre Forschungsergebnisse zum Thema „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“ vorzustellen.

 

 

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"Erinnerungskultur im städtischen Raum - Kontexte und Hintergründe der Debatte um den Wiederaufbau der Hamburger Bornplatzsynagoge"