Vortragsprogramm – Frühjahr 2019

Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich willkommen!

 

Bitte beachten Sie jeweils den Veranstaltungsort:

Der Vortragsraum der Staatsbibliothek befindet sich im 1. Stock
des Gebäudes der Staats- und Universitätsbibliothek, Von-Melle-Park 3

Das Altonaer Museum ist in der Museumsstraße 23

Die Grundbuchhalle ist im Ziviljustizgebäude, Sievekingplatz 1

Der Lorichssaal befindet sich im Erdgeschoss des Staatsarchivs Hamburg, Kattunbleiche 19

Das Museum für Kunst und Gewerbe ist am Steintorplatz

 

Mittwoch, 20. Februar, 16 Uhr (!), Museum für Kunst und Gewerbe

68. Pop und Protest

In Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Gewerbe

Mit rund 200 Objekten liefert die Ausstellung ein komplexes Stimmungsbild der Epoche. Anhand von Musikinstallationen, Mode, Filmen, Fotografien, Plakaten, Design, historischen Dokumenten und Raum-Ensembles – wie Verner Pantons ikonischer "SPIEGEL"-Kantine – zeigt das MKG, was die Menschen 1968 in Hamburg, Deutschland und der Welt bewegt hat: Das Bewusstsein dafür, die eigenen Rechte öffentlich in Form von Protest und Aufbegehren zu vertreten.

Es führt der Kunsthistoriker und Kurator Dennis Conrad, M.A., seit 2008 am MKG. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt auf Kooperationen und abteilungsübergreifenden Ausstellungen des Hauses.

 

Montag, 25. Februar, 16 Uhr (!), Altonaer Museum, Museumstraße 23

Schöner Wohnen in Altona? Stadtentwicklung im 20. und 21. Jahrhundert

In Zusammenarbeit mit dem Altonaer Museum

Die Ausstellung nimmt Sie mit auf eine Tour durch die Geschichte des Wohnungsbaus in Altona. Ein Rundgang präsentiert die Stadtentwicklung der letzten 130 Jahre: Vom Kampf gegen die Wohnungsnot um 1890 bis zu Projekten der Gegenwart. In farbigen Wohnräumen werden zudem Themen vorgestellt, die immer aktuell sind, wie Bodenpolitik oder Mietrecht. Heute geht es darum, wie für eine wachsende Stadt zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden kann. Welche Ideen zur Zukunft des Wohnens gibt es? Es führen die Kuratorinnen der Ausstellung Dr. Vanessa Hirsch und Dr. Kerstin Petermann.

Bitte bis zum 18. Februar in der Vereinsgeschäftsstelle anmelden!

 

Mittwoch, 13. März, 18 Uhr, Vortragsraum der Staatsbibliothek, Von-Melle-Park 3

Kay-Peter Suchowa, M.A.: Leben am Strom – Die Ausgrabungen auf der Cremon-Insel

In Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Wann wurde die Cremon-Marschinsel erstmalig besiedelt? Wie sah diese Besiedlung aus und wie wurde das Areal genutzt? Diese und weitere Fragen versuchte das Archäologische Museum Hamburg (AMH) durch eine aktuelle Ausgrabung an der Straße Bei den Mühren zu klären. Neben rund 5,4 Meter mächtigen Kulturschichten wurden mehr als 1.000 Funde gemacht.

Kay-Peter Suchowa, M.A., seit 2012 Archäologe am AMH und Leiter der Ausgrabung, ist seit fast 20 Jahren bei Grabungen u.a. in Lübeck und Hameln aktiv. Seine Schwerpunkte sind das Mittelalter und die Neuzeit in Norddeutschland.

 

Mittwoch, 27. März, 18 Uhr, Vortragsraum der Staatsbibliothek, Von-Melle-Park 3

Yves Müller, M.A.: "Politische Soldaten“ an der "Heimatfront“. Der Einsatz der Hamburger SA im Luftkrieg

In Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Die Regionalgeschichte interessierte sich bisher kaum für die Sturmabteilung (SA) in der Hansestadt während des Zweiten Weltkrieges. Dabei hatten SA-Männer an der "Heimatfront“ kriegswichtige Auf- gaben. Infolge der alliierten Luftangriffe war sie früh gezwungen, ihre Arbeitsweise auf den Kriegsalltag umzustellen: SA-Einheiten waren an Brandbekämpfung und Bergungsarbeiten beteiligt. Sie führten Streifendienste durch und nahmen – wie zu Beginn der NS-Herrschaft – hilfspolizeiliche Aufgaben wahr. Die SA-Einsatzberichte geben dabei nicht nur Einblick in das Wirken der SA.

Yves Müller, M.A., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg.

 

Mittwoch, 10. April, 18 Uhr, Lorichs-Saal des Staatsarchivs, Kattunbleiche 19

179. Ordentliche Mitgliederversammlung

(nur für Mitglieder)

Die Mitgliederversammlung hat 2018 die Verleihung der Lappenberg-Medaille an Prof. Dr. Ulrich Bauche beschlossen; die Auszeichnung wurde ihm bereits kurz darauf an seinem 90. Geburtstag überreicht. In diesem Jahr folgt die Laudatio im Kreis der Vereinsmitglieder. Danach erstattet der Erste Vorsitzende Prof. Dr. Rainer Nicolaysen den Jahresbericht 2018/19. Zudem finden Vorstandswahlen statt, bei denen der/die Erste Vorsitzende, Schatzmeister/in und Schriftführer/in sowie die neun Beisitzerinnen und Beisitzer neu gewählt werden. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum weiteren Austausch bei Brezeln und Wein.

 

Mittwoch, 24. April, 18 Uhr, Vortragsraum der Staatsbibliothek, Von-Melle-Park 3

Dr. Gunnar B. Zimmermann: Bürgerliche Geschichtswelten im Nationalsozialismus. Der Verein für Hamburgische Geschichte zwischen Beharrung und Selbstmobilisierung. Buchvorstellung

In Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Mit Band 67 der "Beiträge zur Geschichte Hamburgs“ liegt nun in einer kritischen Detailstudie die Geschichte des VHG im "Dritten Reich“ samt unmittelbarer Vor- und Nachgeschichte vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Handlungsspielräume es für den Verein, seine Funktionäre und Mitglieder während des Nationalsozialismus im Spannungsfeld zwischen Beharrung und Anpassungsdruck bzw. Traditionswahrung und Selbstmobilisierung gab. Im Gespräch mit dem Herausgeber Prof. Dr. Dr. Rainer Hering und mit Prof. Dr. Franklin Kopitzsch stellt der Autor seine Ergebnisse vor.

Der Historiker Dr. Gunnar B. Zimmermann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte der Universität Hamburg und hat in seiner Dissertation die Vereinsgeschichte von 1912 bis 1974 untersucht.

 

Mittwoch, 8. Mai, 18 Uhr, Grundbuchhalle im Ziviljustizgebäude, Sievekingplatz 1

Dr. Sarah A. Bachmann: Vom "guten Gerücht“ und Rufmord – mediale Einflüsse in frühneuzeitlichen Prozessen

In Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen Richterverein

Unabhängigkeit und Objektivität richterlicher Rechtsfindung sind keine Erfindung der jüngeren Rechtsgeschichte. Spätestens seit der Reichsreform von 1495 sind sie wesentliche Bestandteile der Rechtsprechung. Seitdem werden diese Grundsätze stetig auf die Probe gestellt – immer dann, wenn Richter auf externe Informationen angewiesen sind. Der Vortrag widmet sich an Hamburger Beispielen dem Phänomen gezielter Einflussnahme in die frühneuzeitliche Rechtsprechung.

Die Volljuristin Dr. Sarah A. Bachmann arbeitet seit 2008 am Lehrstuhl für Deutsche Rechtsgeschichte und Privatrechtsgeschichte der Neuzeit an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg.

 

 

 Hier können Sie das Programm herunterladen.

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Kattunbleiche 19
22041 Hamburg (Wandsbek)
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