Stadtrundgang: Wohnstiftungen in Eppendorf

Wann:
Sa, 14. September 2019, 15:00 h - 18:00 h
Kategorie:
Ausflüge des VHG
Autor:
VHG-Admin

Beschreibung

Die Wohnstifte in Hamburg zeigen die lang zurückreichende Tradition der privaten Wohltätigkeit in Hamburg auf und prägen noch heute in bestimmten Vierteln das Stadtbild. Nachdem im 16. und 17. Jahrhundert insgesamt 17 Stiftungen mit „Gotteswohnungen“ für alleinstehende, christliche, ältere Frauen errichtet worden waren, setzte in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts die eigentliche Blütezeit des Stiftungswesens für Freiwohnungen ein, wobei sich in St. Georg und umgebenden Quartieren ein erstes Stiftsviertel herausbildete. Mit voranschreitender Stadtgebietserweiterung und zunehmender Wohnungsnot wurden letztendlich auch in anderen Stadtteilen deutlich über 70 Stiftungen mit 100 Stiftsgebäuden errichtet. Nach dem jeweiligen Willen der Stifter und Stifterinnen waren diese für unterschiedliche Berechtigtengruppen bestimmt.
Unter den zahlreichen wohltätigen und pflegerischen Einrichtungen in Eppendorf spielen die Stiftungen für Freiwohnungen eine schon quantitativ herausragende Rolle. Mit der Eingemeindung des ehemaligen Vorortes im Jahr 1894 hatte eine rasante Erschließung eingesetzt und sich neben den gründerzeitlichen Wohngebieten und nahe dem heutigen Universitätskrankenhaus ein weiteres Stiftsviertel entwickelt. Baugrundstücke wurden hier an neu errichtete Stiftungen vergeben, aber auch an jahrhundertelang in der inneren Stadt bestehende, die ihre Neubauten hier ansiedelten. Alle konnten ihren Bewohnerinnen und Bewohnern einen Lebensabend in grüner, idyllischer Umgebung bieten. Dabei wurde die Dichte mit 12 Wohnstiftungen im Straßenverlauf von Schede-, Tarpenbek- und Frickestraße besonders hoch. Diese sollen im Rundgang vorgestellt werden, wobei die ab 1849 von jüdischen Kaufleuten und Akademikern errichteten vier Gebäude der Vaterstädtischen Stiftung vor dem Hintergrund ihrer historischen Entstehung ein besonders markantes Ensemble darstellen.


Datum: Sonnabend, 14. September 2019 (Begrenzung: 25 Personen)

Beginn: 15:00 Uhr am Eingang des August Sutor-Stifts (Vaterstädtische Stiftung), Schedestr. 2, Ecke

Frickestraße, 20251 Hamburg

Ende: 18:00 Uhr A. Sutor-Stift, Gemeinschaftsraum

Kosten: 13,00 € (Studierende: 10,00 €)

Leitung: Wolfgang Poppelbaum, Antje Büttner; Referentin: Dr. Angela Schwarz

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