Aus der Reihe „Kindheitserinnerungen“ (1998-2012)

Die Reihe "Kindheitserinnerungen wurde vom VHG von 1998 bis 2012 herausgegeben ...

Kindheitserinnerungen (1998-2012)

Häufiger als Autobiographien oder Lebenserinnerungen werden Erinnerungen an Kindheit und Jugend verfasst. In der Altersrückschau ist diese Lebensphase wohl die verklärteste und reizt deshalb besonders, sich auf sie zurückzubesinnen. Oft sind es die Kinder oder Enkelkinder, denen Erlebnisse erzählt werden und für die sie schließlich aufgezeichnet werden.

Manche dieser Zeugnisse erlangen über den Familienkreis hinaus Bedeutung. Zum einen können sie dem Historiker als Quellen zur Erhellung sozialgeschichtlicher, kulturgeschichtlicher, alltagsgeschichtlicher und vieler anderer Fragen dienen. Zum anderen finden sie Interesse bei denjenigen, die einen lebendigen Zugang zur Vergangenheit suchen.

Der Verein für Hamburgische Geschichte hat deshalb wiederholt solche Aufzeichnungen veröffentlicht. Dies geschah vor allem in den „Hamburgischen Geschichts- und Heimatblättern“, gelegentlich auch in der ZHG. Der durch die Periodika vorgegebene Rahmen zwang in der Regel zu erheblichen kürzenden Eingriffen in die Texte, was nicht immer ohne Substanzverlust vonstatten ging und zur Begründung einer eigenen kleinen Reihe mit Kindheitserinnerungen führte.

 

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Zuletzt erschien in dieser Reihe Band 4:

Die Herrschaft der Kinder.
Eine autobiografische Erzählung aus der Chaoszeit in Hamburg 1945-1947.
Jürgen Bruhn, Herausgegeben von Linde Apel

Bremen: Edition Temmen, 
2012

164 Seiten 
ISBN 978-3-8378-2023-2

€ 14,90

 

Als Horst Hansen seiner Mutter mitteilte, dass die Ausgebombten auf der Ahrensburger Straße nach Hamburg zurückmarschierten, war es schon Mitte Juni 1945. ›Wann gehen wir endlich nach Hause, Mama?‹ So beginnt die Erzählung Jürgen Bruhns‘, der mit seiner Familie 1943 in Altona-Nord ausgebombt wurde und den Krieg am ländlichen nordöstlichen Stadtrand in Meiendorf überlebte. Wenig später wird der Junge erschrecken, wenn er die vielen Trümmerhäuser in seinem früheren Wohnviertel sieht. Dann die Freude, wenn nach und nach die Kinder aus der Nachbarschaft eintreffen – und alle kennen die gleichen Probleme: Wie wird die Familie satt und wie der Ofen heiß? Die Väter fehlen, die Mütter kämpfen ums Überleben und die Kinder erleben ohne viel Aufsicht ihre eigene Welt in den zerstörten Straßen – eine Welt voller Freiheit, mit vielen Gefahren und täglich neuen Abenteuern …

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